Neodym-Magnete im Modellbau: Der ultimative Guide für Warhammer und Tabletop-Fans
Im modernen Tabletop-Hobby und anspruchsvollen Modellbau ist das „Magnetisieren“ längst zum Standard geworden. Dank winziger Neodym-Magnete verwandeln Sie statische Miniaturen in hochvariable Einheiten mit austauschbaren Waffenoptionen. Bei AURON Magnettechnik Berlin bieten wir Ihnen die Präzision, die Sie benötigen, um Ihre Armee auf das nächste Level zu heben.
Warum Miniaturen magnetisieren?
Besonders für Spieler von Warhammer 40k, Age of Sigmar oder Battletech bietet die Magnetisierung enorme Vorteile:
- Flexibilität: Wechseln Sie Waffenoptionen je nach Armeeliste in Sekunden.
- Kosteneffizienz: Statt mehrere Boxen teurer Modelle zu kaufen, nutzen Sie ein Modell mit verschiedenen magnetischen Aufsätzen.
- Sicherer Transport: Magnetisierte Bases verhindern das Verrutschen und Beschädigen der Bemalung in der Transportbox.
Die richtige Wahl: Welche Größe und Güte (N42 vs. N52)?
Da bei Miniaturen oft nur Millimeter für die Bohrung zur Verfügung stehen, ist die Wahl der Güteklasse entscheidend.
- Klasse N52 (Premium): Dies ist das Kraftwunder für kleinste Gelenke. Ein N52-Magnet in der Größe 2×1 mm hält selbst schwere Zinn- oder Resinteile sicher an Ort und Stelle, ohne dass der Arm „absackt“.
- Klasse N42/N35: Ideal für größere Flächen wie Panzerkühler, Geländestücke oder magnetische Bases.
Beliebte Formate bei AURON Magnettechnik:
- 1×1 mm / 2×1 mm: Perfekt für Handgelenke und kleine Waffenarme.
- 3×2 mm: Der Standard für schwere Infanterie und größere Ausrüstungsgegenstände.
- 5×2 mm und größer: Ideal für das Magnetisieren von Bases für den Transport.
Praxis-Leitfaden: Wie man Magnete in Kunststoff und Resin einbaut
Ein sauberer Einbau ist entscheidend für die Funktionalität. So gehen Profis vor:
- Bohren: Nutzen Sie einen Handbohrer mit dem exakten Durchmesser des Magnets. Die Bohrung sollte so tief sein, dass der Magnet bündig mit der Oberfläche abschließt.
- Polarität prüfen (Extrem wichtig!): Markieren Sie sich einen „Referenzmagneten“. Alle Körper sollten die eine Polung erhalten, alle Arme die entgegengesetzte. Nichts ist ärgerlicher als ein Arm, der vom Körper abgestoßen wird!
- Kleben: Verwenden Sie einen hochwertigen Sekundenkleber. Ein kleiner Tropfen in die Bohrung genügt. Drücken Sie den Magneten mit einem flachen Werkzeug (kein Metall!) fest.
Transportsicherung durch magnetische Bases
Immer mehr Hobbyisten verabschieden sich von Schaumstoffeinlagen, die oft die Farbe an den Kanten abreiben.
- Kleben Sie einen flachen Neodym-Scheibenmagneten unter das Base der Figur.
- Nutzen Sie als Gegenstück in Ihrem Transportkoffer eine Eisenfolie oder einfache Stahlscheiben.
- Die Figuren stehen so absolut sicher und berührungsfrei, selbst bei holprigen Autofahrten zum nächsten Turnier.
Langlebigkeit und Materialpflege
Unsere Magnete verfügen über eine robuste NiCuNi-Beschichtung. Beachten Sie jedoch, dass Neodym-Magnete spröde sind. Vermeiden Sie ein ungebremstes Aufeinanderprallen der magnetisierten Teile, um Abplatzungen zu verhindern. Beim Bemalen der Miniatur sollten die Kontaktflächen der Magnete frei von Farbe bleiben, um die maximale Haftkraft zu gewährleisten.
Machen Sie Ihre Armee bereit für jede Schlacht!
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